';
Hoffnungsjahr 2021 – Unsere Prognose zu Trendthemen, die die digitale Branche beschäftigen werden

Wenn uns das letzte Jahr eins gelehrt hat, dann, dass es immer anders kommt als man denkt. Wir haben aufgehört mitzuzählen, wie oft wir letztes Jahr unsere Pläne über den Haufen geworfen und unsere Projekte erneut priorisiert haben. Flexibilität in der Arbeitsweise ist wichtiger denn je. Aber das nervenaufreibende Jahr brachte auch Gutes: die Digitalisierung erlebt einen deutlichen Aufschwung. Wir sind mit einer gesunden Portion Hoffnung in das Jahr gestartet und wagen heute für euch einen Blick in die Glaskugel zu den neuen digital Trends 2021.

#DigitalVerbunden – Innovation durch Digitalisierung

Die Digitalisierung wird in diesem Jahr weiter an Fahrt gewinnen. Wir sehen mehrere Trends in diesem Bereich. Zum einen bieten euch digitale Lösungen die Möglichkeit, eigene Innovationen voranzutreiben und die Zusammenarbeit mit Partner*innen und der Zielgruppe über gemeinsame Kollaborationsmittel zu fördern, zum Beispiel über Design Sprints oder Co-Creation Ansätze. Die Nähe zur Zielgruppe wird gestärkt – wenn auch über digitale Kanäle – und die Hürden bei der Einbeziehung von Mitarbeiter*innen und Kund*innen werden verringert, indem sie unabhängig vom Ort Einfluss auf Produkt- und Markenentwicklung nehmen können.

Zum anderen sehen wir die Entwicklung von digitalen Events hin zum Standard in der Veranstaltungsbranche. Was im letzten Jahr aus einer Notwendigkeit heraus entstanden ist, wird sich über das Jahr hinaus als Mainstream etablieren. Der häufig bessere ROI und die Möglichkeit der Teilnahme von überall für die Zielgruppe überzeugen Unternehmen. Nun gilt es, die Live-Interaktion stärker in den Fokus zu rücken: Die Zielgruppe möchte Teil des Events und stärker einbezogen werden.

Auch der Einsatz von Augmented Reality (AR) wird zunehmen. Laut der Digital Commerce Survey von 2018 gaben 48 Prozent der Befragten an, dass sie eher Produkte von Händlern kaufen würden, die bei der Bewerbung AR einsetzen. Wir gehen heute davon aus, dass dieser Wert weiter gestiegen ist. Diese Entwicklung wird ebenfalls gefördert durch Technik, die immer kleiner und erschwinglicher für Konsument*innen wird, zum Beispiel Smart Glasses. Die Einsatzgebiete im Gaming und Marketing sind schon heute gegeben, könnten dann aber erweitert und noch vielfältiger werden.

#E-Commerce – Produkte digital vertreiben

Online Shops haben sich weniger als Trend, sondern eher als “Muss” im letzten Jahr herausgestellt. Der E-Commerce-Bereich wird sich in diesem Jahr weiterentwickeln, wie bereits bei Social Commerce zu erkennen. Dabei geht es um die Verknüpfung von Social Media und E-Commerce, beispielsweise bei Instagram Shopping und Facebook Shops umgesetzt. Das nimmt besonders kleineren Unternehmen die Komplexität, in den digitalen Vertrieb einzusteigen. Möglichkeiten des Online Marketings werden relevanter für die Bewerbung von Produkten und Leistungen. So bieten Podcasts, Animationen und Erklärvideos eine nutzerfreundliche Möglichkeit, (komplexe) Lösungen zu beschreiben und vorzustellen. Solche Formate werden weiter wachsen, auch gefördert durch technologische Fortschritte wie AR.

#DataManagement – Das Marketing der Zukunft?

Der nächste Trend wirkt sich ebenfalls auf den E-Commerce-Bereich aus. Daten werden in Zukunft noch gezielter ausgewertet und dafür eingesetzt, das Verhalten der Zielgruppe „vorauszusagen“. Was sich auf den ersten Blick auch etwas gruselig liest, ist grundlegend jedoch schon in unserem Alltag integriert über personalisierte Werbeanzeigen oder Follow-Up-Mails mit neuen Produktvorschlägen nach Kaufabschluss. Künstliche Intelligenz unterstützt Marketer dabei, die Customer Journey nutzerspezifisch zu optimieren. Der anfängliche Hype hat sich nun jedoch zu einer Neubewertung entwickelt. In einigen Fällen bringt es Unternehmen sogar ins Straucheln. Sie können mit der Geschwindigkeit der technologischen Weiterentwicklung kaum Schritt halten und den Einsatz dieser Technologien in der Kürze der Zeit nur schwer für ihre Unternehmensziele umsetzen, da sie von einer Vielzahl an Möglichkeiten überrannt werden.

#Agilität – Technologien verändern unsere Prozesse

Die Pandemie hat eine massive Veränderung der Kundenbedürfnisse und -erwartungen zur Folge. Dies erfordert eine schnelle Reaktionsfähigkeit von Unternehmen, die sich in einer agilen Arbeitsweise widerspiegelt. Auch der Einsatz von Data Driven Marketing hilft, um veränderte Bedürfnisse schnell feststellen zu können.

Diese Entwicklung sorgt dafür, dass klassische Unternehmensstrukturen immer weiter aufgebrochen, Silodenken abgebaut und die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden. New Work wird uns auch in diesem Jahr weiter begleiten in Form von cross-funktionalen Teams und einem organisatorischen Kulturwandel.

Auch Remote Work wird weiter Einfluss auf unsere Arbeitsalltag haben. Was für uns SpringWORKer schon lange Normalität ist, haben viele Unternehmen im letzten Jahr erst eingeführt. Eine Vielzahl der Mitarbeiter*innen weiß die Vorteile des mobilen Arbeitens jedoch schon jetzt zu schätzen, sodass dieser Trend auch über die Pandemie hinaus Wirkung zeigen wird in Form von Hybrid Working-Modellen, bei denen eine Teilung zwischen Büro- und Home Office-Arbeit erfolgt.

Nach diesem Einblick in die digital Trends 2021 sind wir sehr gespannt, was das Jahr für uns bereithalten wird und weiterhin dankbar für die digitalen Möglichkeiten, um sowohl untereinander als auch mit euch und unseren Kunden verbunden zu bleiben.

Was denkt ihr, werden die wichtigsten Trendthemen im Digitalen und im Marketing für euch sein? Lasst es uns wissen. Über unsere Social Media Kanäle Instagram, LinkedIn und XING fragen wir nach euren digitalen Trendthemen und halten euch über Aktuelles auf dem Laufenden.

Zur Übersicht
katrin